Landtagswahl in Nordrhein - Westfalen am 14. Mai 2017

Außerordentlicher Landesparteitag der FDP NRW sowie zu den Landeswahlversammlungen zur Landtagswahl und zur Bundestagswahl 2017

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Stadthalle Neuss
Selikumer Straße 25
41460 Neuss

 

Am kommenden Wochenende des 19. und 20. November 2016 findet in Neuss nicht nur der Landesparteitag der FDP NRW statt, der das Wahlprogramm für die Landtagswahl 2017 berät und beschließt. Es treffen sich auch die beiden Landeswahlversammlungen für die Landtags- und Bundestagswahl 2017, um das Team zu wählen, das dann an vorderster Front für die liberalen Inhalte streitet.

Der Samstag umfasst unter anderem die Rede des Landesvorsitzenden Christian Lindner und die Einbringung des Landtagswahlprogrammes durch den Generalsekretär Johannes Vogel. Der erste Tag des Wochenendes steht vor allem auch im Zeichen der Wahl der FDP-Liste für die Landtagswahl. Am Sonntag sollte das Wahlprogramm verabschiedet werden. Und die FDP NRW widmet sich der Listenaufstellung zur Bundestagswahl.

Falls Sie nicht vor Ort dabei sind, können Sie natürlich die gesamte Veranstaltung am Samstag ab 10 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr auf www.fdp.nrw live streamen.


Unsere Kandidaten für die Landtagswahl NRW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die FDP Siegen-Wittgenstein hat über ihre Kandidaten für die Landtagswahl 2017 entschieden. Manuela Rhode (55) wird für den Wahlkreis 127 (Kreuztal, Netphen, Hilchenbach, Wilnsdorf, Erndtebrück, Bad Laasphe und Bad Berleburg) ins Rennen gehen und Guido Müller (43), der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, wird die Freien Demokraten in den Kommunen entlang der A 45 (Siegen, Freudenberg, Neunkirchen und Burbach) in den Wahlkampf führen.

Guido Müller:
Wunsch nach Regierungswechsel in Düsseldorf ist groß.
Der selbständige PR-Berater macht deutlich, worum es im kommenden Jahr geht: „Wir müssen und wir werden in NRW einen Achtungserfolg erzielen, die Wahl in NRW ist die Grundlage für den Wiedereinzug in den Bundestag. Und, das ist spürbar, der Wunsch nach einem Regierungswechsel in Düsseldorf ist groß.“ Süffisant berichtet er, von einer Suchmaschinenrecherche. Die Anfrage mit den Suchbegriffen „NRW“ und „Schlusslicht“ brachte mehr als 90.000 Treffer. Schlusslicht ist man beispielsweise beim wirtschaftlichen Wachstum, bei der finanziellen Ausstattung der Grundschulen, beim Entschulden, beim Lehrermangel. Guido Müller, selbst Vorsitzender des TV Jahn Siegen brachte seine Freude zum Ausdruck, dass seine eigene Partei beim Thema G9, 9 Jahre Schulzeit an einer weiterführenden Schule bis zum Abitur, eigene Entscheidungen überdacht hat. Eine kürzere Schulzeit geht zu Lasten des Engagements in den Vereinen und das ist vor allem in Siegen-Wittgenstein, wo Sport- und Gesellschaftsvereine und eben nicht staatliche Anbieter die Freizeitgestaltung in den vergangenen Jahren zu einem echten Problem geworden. Der Siegener Guido Müller ist bereits seit 1998 Mitglied der FDP und führt seit sieben Jahren die Fraktion der Freuen Demokraten. Er ist verheiratet und hat eine knapp zweijährige Tochter. Im Siegerland ist er vielen auch als Moderator und Kabarettist Guido Fliege bekannt.

Manuela Rhode:
Stärker in die Bildung investieren.
Im zweiten Wahlkreis wird mit Manuele Rhode ein Neumitglied ins Rennen gehen, die sich im letzten Jahr, wie viele andere auch, der Partei angeschlossen hat. Die gestandene Juristin, die auch als Lehrbeauftragte an der Universität im Bereich Wirtschaftsrecht arbeitet, macht in ihrer Bewerberrede klar, dass NRW viel stärker in die Bildung investieren muss. „In einem Land, in dem es keine nennenswerten Rohstoffe gibt, sind Wissen und Bildung die wichtigsten Indikatoren, um sich m Wettbewerb sich einen Vorsprung. Hierfür zeigt aber die Landesregierung zu wenig Verständnis.“ Ein vernünftiger Breitbandausbau – und das betont sie im Hinblick auf Wittgenstein – gehört dazu. Übrigens auch für die Besitzer von Eigenheimen, denn diese werden in Zukunft schwer zu verkaufen sein, wenn sie digital nicht erschlossen sind. Europäischer Vorreiter in Sachen Digitalisierung ist übrigens Estland, das komplett auf Glasfaserlösungen setzt. Das eigentlich, trotz seines großen Schuldenberges durchaus finanzstarke NRW ist im direkten Vergleich schon heute abgeschlagen. Das von der Wirtschaft propagierte und geforderte Projekt Industrie 4.0 sieht sie unter den aktuellen Ausgangssituationen in Gefahr. Manuela Rohde kommt aus Siegen, ist verheiratet und Mutter eines 18-jährigen Sohnes.